| | Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim)Newsletter zu Klima und Energie Nr. 06 30.06.26 | |
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| | Dorothea Hug Peter,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forum Biodiversität Schweiz | | | |
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| | | Guten Tag Sehr wahrscheinlich haben Sie sich in den letzten Tagen über das Wetter unterhalten. Die aktuelle Hitzewelle drängt sich regelrecht auf. Ich schreibe diesen Beitrag im vergleichsweise kühlen Keller: ein Privileg. Wir Menschen sind froh, wenn wir solche Rückzugsorte haben. Auch Tiere und Pflanzen müssen mit veränderten klimatischen Bedingungen klarkommen. Manche Arten können in höhere Lagen oder kühlere Standorte ausweichen, doch das funktioniert nur wenn Lebensräume vernetzt sind. Extreme Hitze belastet also nicht nur uns Menschen: der Klimawandel ist auch ein direkter Treiber des Biodiversitätsverlusts, die Biodiversität beeinflusst aber auch den Klimawandel. Gleichzeitig haben beide Krisen ähnliche Ursachen: Die Art, wie wir wirtschaften, produzieren und konsumieren, braucht zu viele Ressourcen und geht auf Kosten von Klima, Natur und künftigen Generationen. Dass wissenschaftliche Erkenntnisse zur Klimakrise angezweifelt oder kleingeredet werden, kennen wir seit Jahren; beim Verlust der Biodiversität begegnen uns heute ähnliche Muster. Es gibt viele gute Gründe, die Klima- und Biodiversitätskrise gemeinsam anzugehen. Auch auf internationaler Ebene wächst das Bewusstsein dafür: Der Weltklimarat IPCC und der Weltbiodiversitätsrat IPBES bereiten wissenschaftliche Erkenntnisse zwar in eigenen Gremien und Prozessen auf, wollen ihre Zusammenarbeit aber künftig stärken. Diesen Impuls greifen wir auf und laden Forschende aus der Klima- und Biodiversitätsforschung zu einem gemeinsamen Anlass ein. Auch internationale Expertinnen und Experten aus beiden Gremien werden vor Ort sein. Mehr zu diesem Anlass finden sie hier. Wir würden uns freuen Sie an diesem Event begrüssen zu dürfen. | |
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| | © Kate Vylet/California Sea Grant | |
| | Register now: Biodiversity x Climate: Swiss community meets IPBES and the IPCCAt this one-day event, you will get insights into and discuss relevant topics on the nexus of biodiversity and climate change. Various representatives from the international Science-Policy Interfaces IPBES and the IPCC will be present to share their experience of working in such an environment. The event seeks to connect the two communities, nationally as well as internationally, in order to foster cooperation and knowledge exchange. Find out more and register now here!
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| | Im Gespräch mit… Vally Koubi: Wie der Klimawandel Konflikte und Kooperation beeinflusstWeltweit nehmen bewaffnete Konflikte zu. Welche Rolle spielt der Klimawandel bei diesen Konflikten? Und wie wirken sich Kriege und Gewalt auf den Klimawandel sowie auf die Fähigkeit von Gemeinschaften aus, mit den Auswirkungen des Klimawandels umzugehen? Wir sprachen mit Vally Koubi, Professorin an der Universität Bern und der ETH Zürich, deren Forschungsschwerpunkt auf den sozialen Folgen des Klimawandels liegt. Hier weiterlesen
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Erhöhte Temperaturen und häufigere Extremwetterereignisse stellen für die Stadtbevölkerung ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. In Städten staut sich die Wärme und schafft sogenannte «städtische Wärmeinseln». Dies zeigt sich hierzulande daran, dass Nachttemperaturen in Städten bis zu 5–7 °C höher liegen als im ländlich geprägten Umland. Städtische Grünflächen und Stadtbäume können dazu beitragen, dieses Risiko zu reduzieren und das Stadtklima zu verbessern. Lesen Sie mehr dazu in diesem Flash-Artikel.
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| | | © Baugeschichtliches Archiv, Juliet Haller, 2015 | |
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| | Einordnung der aktuellen Hitzewelle: ungewöhnlich lange Dauer und früher Zeitpunkt
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| | Die aktuelle Hitzewelle in der Schweiz zeichnet sich durch ihre aussergewöhnliche Länge und anhaltend hohe Temperaturen aus. Bereits seit Mitte Juni folgen Hitzetage ohne Unterbruch, mancherorts dürfte es zu einer Rekordserie kommen. Gleichzeitig werden voraussichtlich auch die mittleren Höchsttemperaturen über zwei Wochen im oder nahe am Rekordbereich liegen. Die Hitzewarnung wurde einerseits gebietsweise um eine Stufe angehoben, andererseits bis Montag, 20 Uhr verlängert. Hier mehr erfahren
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| | Schweizer Gletscher haben ihre Schneereserven aufgebraucht
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| | Ab dem 29. Juni werden die Schneereserven der Schweizer Gletscher aufgebraucht sein. Sie verlieren dann mit jedem Liter Schmelzwasser an Substanz – es ist Gletscherschwundtag. 200 Quadratkilometer Eis, eine Fläche fast so gross wie der Kanton Zug, sind allein zwischen den Extremjahren 2003 und 2022 verschwunden. Das zeigt sich im Schmelzwasservolumen, wie Analysen zeigen: Obwohl der Eisschwund im Sommer 2022 stärker war als 2003, floss weniger Wasser aus den Gletschern ab. Hier mehr erfahren
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| | Bonn climate talks: Key outcomes from the June 2026 UN climate conference
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| | Two weeks of tense UN climate talks in Bonn, Germany, have produced few tangible outcomes as diplomats faced “gridlock”. Negotiators failed to find agreement in numerous areas, such as scaling up global emissions cuts and funding for climate adaptation. In the closing plenary, many diplomats lamented weakened trust in the UN climate process, as it struggled to find its footing in a new geopolitical landscape. As ever, climate finance was one of the greatest sources of tension between developed and developing countries, influencing the debate around adaptation and trade in the Bonn talks. Many countries criticised “coordinated attacks” on science by those with “fossil-fuel interests”. Some delegates saw progress on a “just transition mechanism” to support communities through decarbonisation as a positive outcome, with a package of texts agreed for the COP31 climate summit in Antalya, Turkey. Read more here
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| | Fueled by unusually warm ocean waters in the tropical Pacific, El Niño conditions are developing and are set to influence global temperature and rainfall patterns, increasing the risk of extreme weather over the coming months. A new WMO El Niño/La Niña Update indicates an 80% likelihood of an El Niño event during June–August 2026. Probabilities for this to continue until at least November are near or above 90%. Find out more
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| | | 30.06.2026 Möglichkeiten der CO2-Reduktion beim Bau von Strassenbrücken
Veranstaltung, Dübendorf ❯❯
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| | 30.06.2026 Climate Community Summer Apéro
Gespräch, Zürich ❯❯
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| | 01.07.2026 Railway Capacity in the Context of Sustainability
Konferenz, Zürich ❯❯
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| | 07.-10.07.2026 3rd International Symposium on Work in Agriculture
Konferenz, Zollikofen ❯❯
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| | 08.07.2026 Webinar: Umwelt prägt Sicherheit
Seminar, online ❯❯
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| | 21.08.2026 Biodiversity x Climate: Swiss community meets IPBES and the IPCC
Tagung, Wabern bei Bern ❯❯
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| | 01.09.2026 Fünfte SWEET-Konferenz
Konferenz, Wabern bei Bern ❯❯
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| | 08.09.2026 Energie - Wasser - Zukunft: Die Rolle des Wassers in der Energiewende
Konferenz, Luzern ❯❯
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| | 09.09.2026 “Beat the Heat” Conference 2026
Konferenz, Bern ❯❯
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| | 09.09.2026 ScienceComm 26Konferenz, Bern ❯❯
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| | Call: Projekte zur Treibhausgasreduktion
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| | Bereits zum zweiten Mal lanciert die Universität Bern den Ideenwettbewerb „Ready to reduce“ und fördert damit konkrete Projekte zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Gesucht werden umsetzungsreife Projekte, die beispielsweise in folgenden Themenbereichen zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen: Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz- und Energiesparmassnahmen, Nachhaltige Mobilität, Ressourceneffizienz in Laboren und Forschungsinfrastrukturen. Die Einreichung von Projektideen ist bis am 30. September 2026 möglich. Hier mehr erfahren
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| | Ausschreibung Prix Expo 2026
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| | Der Prix Expo der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) zeichnet jedes Jahr eine herausragende naturwissenschaftliche Ausstellung in der Schweiz aus und würdigt damit wissenschaftliche Exzellenz, museografische Qualität und die Fähigkeit, das Interesse der breiten Öffentlichkeit zu wecken. Der Preis wird seit 2003 jährlich von der SCNAT verliehen und ist mit 10'000 CHF dotiert. Bewerbungen sind bis Anfang September möglich. Hier mehr erfahren
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| | Einheitliche Verwendung der Klimaszenarien «Klima CH2025» in der Anpassung an den Klimawandel
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| | Das Netzwerk Anpassung gibt im Sinne einer Orientierungshilfe Einschätzungen und Empfehlungen für die Verwendung der Klimaszenarien «Klima CH2025» in mittel- und langfristigen Planungen ab. Ab 2025 werden an den Klimawandel auf inhaltlicher Ebene vor allem die Herausforderungen «zunehmende Hitzebelastung» sowie «zunehmende Sommertrockenheit» bearbeitet. Zusammen mit wichtigen Akteuren werden regelmässig Erfahrungen ausgetauscht, kritische Aspekte diskutiert, gute Beispiele («best practices») gesammelt und konkrete Empfehlungen zu drängenden Fragen des Vollzugs erarbeitet. Hier mehr erfahren
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| | The State of Carbon Dioxide Removal: 3rd Edition
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| | Carbon dioxide removal (CDR) will be necessary to limit climate change, accompanying rapid and deep emissions reductions. The State of CDR 3rd Edition collates new insights, explores knowledge gaps and defines core concepts while also aiming to improve the reliability and accessibility of CDR data. This first chapter sets out the role of CDR in climate change mitigation, defines CDR for the purposes of this report, outlines the characteristics of key CDR methods and presents an overview of the report and key improvements from previous editions. Find out more | |
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| | Climate resilience in Europe, 2025 - progress and challenges
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| | Europe is warming twice as fast as the global average, making climate resilience increasingly urgent. While all EEA member countries have adaptation policies in place, progress remains uneven. Gaps in climate risk assessments, implementation, financing, monitoring and cross-border cooperation limit preparedness. Shared methodologies, metrics and the systematic assessment of adaptation measures, alongside clearer coordination and risk ownership, are needed to track and advance climate resilience across Europe. This European Environment Agency report provides a consolidated overview of reported national adaptation actions across Europe between 2021 and 2025. Find out more
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| | Breakthrough Agenda Report 2026
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| | The Breakthrough Agenda has served as a framework for strengthening international collaboration across major emitting sectors. Participating countries have endorsed shared “Breakthrough” goals to make clean technologies and sustainable practices more affordable, accessible and attractive than their alternatives by 2030 across the power, road transport, hydrogen, steel, cement and buildings sectors. The Breakthrough Agenda establishes an annual cycle to track progress towards these goals, identify where stronger or more co‑ordinated international action is needed, and support collective efforts to accelerate deployment. Find out more
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| | Der Energiespeicherplan für die Schweiz: Von der Herausforderung zur Chance für die Schweizer Energiewende
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| | Die vorliegende Analyse des zukünftigen Speicherbedarfs der Schweiz basiert auf dem Energiesystemmodell Swiss Energyscope, das ein kostenoptimales Energiesystem für die Schweiz im Zieljahr 2050 unter der Vorgabe von Netto-Null-Treibhausgasemissionen berechnet. Dabei werden sämtliche Energieflüsse und -formen (elektrisch, thermisch, chemisch) sowie deren CO2eq-Emissionen systemisch erfasst. Als Datengrundlage dienen zahlreiche technologie- und ressourcenspezifische Parameter, insbesondere zu Investitions- und Betriebskosten, Wirkungsgraden sowie zur Verfügbarkeit von Ressourcen wie Biomasse und Wasser oder von Technologien wie Photovoltaik, Windenergie und Geothermie. Hier mehr erfahren | |
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| | The Global Justice Report: A Plan for Equality & Prosperity Within Planetary Boundaries
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| | The Global Justice Report attempts to set out a new vision for global progress in the 21st century: grounding human development and equality in planetary habitability. It explores the conditions under which the world could move toward this horizon and traces an economically and ecologically consistent transition path from 2026 to 2100. Fast decarbonization of energy systems is necessary. But we also need a major shift toward sufficiency – understood as a sharp reduction in labour hours and material footprint and large changes in consumption patterns, food habits, land use, and forest cover. Find out more
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| | Fig. Key indicators of global climate change 2025: What changed since AR6? | |
| | Research impulse of the month
«In a rapidly changing climate, evidence-based decision-making benefits from up-to-date and timely information. We track twelve key sets of indicators of the state of the climate system, closely following Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) Sixth Assessment report (AR6) methods, to produce our fourth annual publication. One of the indicators, the Earth's energy imbalance (EEI) provides a crucial integrative measure of the overall heating of the planet and the pace of climate change – this has more than doubled since the 1976–1995 period. A newly added indicator of temperature extremes, the number of days experiencing marine heatwaves, has more than tripled between 1991 and 2025.»
- Piers M. Forster et al., 2026 Read more here: Indicators of Global Climate Change 2025: annual update of key indicators of the state of the climate system and human influence | |
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Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim) | |
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