Prix de Quervain für Polarforschung · Faktenblatt zum Grundwasser · Prix Museum ins Tessin
 

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Akademie der Naturwissenschaften Schweiz

Newsletter Nr. 7
11.9.2026

 
 
 
 
 
 

Warum in der Arktis Uran treibt und Gletscher kalben

 
 
 

Wie verändern sich die Pro­zes­se im Arktischen Ozean mit dem Klimawandel? Warum brechen Eismassen von Grönlands Gletschern ins Meer? Für ihre Forschung zu diesen Fragen erhalten zwei junge Forschende den Prix de Quervain, der dieses Jahr für herausragende Polar­forschung vergeben wird. Sie tragen dazu bei, wichtige Prozesse in der Arktis besser zu verstehen und verlässlicher abzu­schätzen, wie diese sich auf das weltweite Klima auswirken. Weiter

 
 
 
 
 
 

Grundwasser besser vor Trockenheit schützen

 
 
 

Wie der Sommer 2026 zeigt, gefährden die häufigeren und extremeren Trocken­per­ioden die Verfüg­bar­keit und Qualität des Grund­was­sers, der wichtigsten Trink­wasser­quellle der Schweiz. Um vorzubeugen sollten wir die Neubildung von Grund­wasser fördern, die Infra­struktur resilienter machen und das Manage­ment ver­bes­sern. Ein neues Fakten­blatt der Gesellschaft für Hyd­ro­­geo­logie der SCNAT stellt das Wissen zu Trocken­­heit im Grund­wasser zusammen. Weiter

 
 
 
 
 
 
 

Naturhistorisches Museum in Lugano erhält Prix Museum

 
 
 

Die SCNAT verleiht dem Natur­historischen Museum des Kantons Tessin den Prix Museum. Damit zeichnet sie die qualitativ hochstehende langjährige Arbeit der Insti­tution aus. Das dyna­mische Museum führt seine viel­fältigen Aktivitäten mit einer hohen Effizienz durch und spielt sowohl im Kanton Tessin als auch darüber hin­aus eine wichtige Rolle im Bereich der Natur­wissen­schaften. Der Preis wird alle drei Jahre verliehen und ist mit 10'000 CHF dotiert. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Das unterirdische Wasserschloss: Wie wir unser Grundwasser schützen

 
 

Das Grundwasser in der Schweiz umfasst etwa das dreifache Volumen des Bodensees. Sein Langzeitgedächtnis hilft, den Wassermangel an der Oberfläche in Trockenperioden abzu­federn. Die Kehrseite: Nicht abbaubare Gifte wie PFAS verbleiben lange im Grundwasser und reichern sich an. Welche Arten von Grundwasser gibt es? Wie können wir die Vorkommen vor Trockenheit, Nähr- und Giftstoffen besser schützen? Und was weiss man eigentlich über die wichtigste Quelle für unser Trinkwasser? Darüber reden wir mit Daniel Hunkeler, Hydro­geologe der Universität Neuenburg und so etwas wie der Grund­wasserpapst der Schweiz, in der neuesten Episode unseres Podcasts. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Wenn Wasser wärmer wird: Herausforderungen für Ökosysteme, Nutzung und Wassermanagement

 
 

Steigende Temperaturen verursacht durch den Klimawandel und intensivierte Nutzung verändern die thermischen Bedingungen in Flüssen, Seen und im Grundwasser – mit weitreichenden Folgen für Ökosystemfunktionen, Biodiversität und Wassernutzung. Hitze­perioden in Flüssen, veränderte Temperaturen in Seen und die Erwärmung des Grundwassers werfen neue Fragen für die Wasserwirtschaft, die thermische Nutzung und den Schutz aqua­tischer Lebensräume auf. Am 28. September 2026 diskutieren diese Fachleute aus Forschung, Behörden und Praxis in Düben­dorf. Jetzt anmelden! Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Navigating Global Research Partnerships in Politically and Ethically Sensitive Contexts

 
 

The Swiss Alliance for Global Research Partnerships of SCNAT and ETH for Development (ETH4D), is organising a work­shop on the opportunities and limitations of global research col­la­bo­ra­tion when issues relating to human rights, academic freedom or security come into play. The workshop will take place on 30 September 2026 in Zurich and offers researchers and university staff the opportunity to exchange experiences and discuss how politically and ethically sensitive partnerships can be structured responsibly, without losing sight of the value of global scientific collaboration. More

 
 
 
 
 
 
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Webplattform bringt mehr Biodiversität in Planungs- und Immobilienprojekte

 
 

Mehr Biodiversität an und um Immobilien schafft Lebensräume für Tiere und Pflanzen und bringt zugleich konkrete Vorteile für Menschen: Sie mindert Hitze, verbessert das Regenwasser­manage­ment und kann gar den Energiebedarf senken. Die Webtools BioValues™ und BioValues Toolbox™ unterstützen die Planungs- und Immobilienbranche dabei, Biodiversität bei Liegenschaften stärker zu berücksichtigen und mithilfe einfach messbarer Kennwerte und erprobter Werkzeuge gezielt in Planung und Bewirtschaftung einzubeziehen. Nach erfolgreicher Pilotphase gehen die erweiterten Tools nun in den ordentlichen Betrieb über. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Der Gebietsansatz als Chance für die Landschafts­qualität?

 
 

Mit der zweiten Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) steht den Kantonen ein neues Instrument zur Verfügung: der Ge­bietsansatz. Damit sollen Gebiete ausserhalb der Bauzonen räumlich gesamthaft weiterentwickelt werden. Eine Ver­an­stal­tung des Forums Landschaft, Alpen, Pärke der SCNAT in Emmen LU beleuchtete die Chancen und Risiken des Instruments für die Landschaftsqualität. Die Dis­kussion zeigte: Entscheidend ist die konkrete Umsetzung. Der Gebietsansatz schafft nur dann einen Mehrwert, wenn er über die reine Bauentwicklung hinaus­geht. Themen wie Klima­anpassung, Naturgefahren oder Lebens­qualität sollten von Beginn an mitgedacht werden. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Heute im Gymnasium und übermorgen Wissenschafts­preisträgerin oder -preisträger?

 
 

Die SCNAT lädt motivierte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten und ihre Lehrpersonen am 13. November 2026 nach Bern ein, um im Rahmen eines Minisymposiums Preisträgerinnen und Preisträger des Prix Schläfli zu treffen und mit ihnen zu disku­tieren. Seit 160 Jahren vergibt die SCNAT diesen Preis an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre heraus­ragen­den Doktorarbeiten in Biologie, Chemie, Geowissen­schaften, Mathematik, Astronomie und Physik. Jetzt fürs Symposium anmelden!  Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

177 Gesuche beim Quantum-Voucher-Call 2026 eingereicht

 
 

Der Call der Swiss Quantum Initiative (SQI) ist auf grosses Inte­res­se gestossen. Mit Quantum-Vouchern fördert die SQI die Zu­sammenarbeit unter Schweizer Institu­tionen und solchen mit engen Ver­bin­dungen zur Schweiz. Ziel ist es, bestehende Infra­strukturen, Plattformen und Services im Quantenbereich besser zu nutzen. Der Call richtete sich an Proj­ekte, die sich in einem mittleren Technology Readiness Level befinden. Gefördert werden weder reine Grundlagenforschung noch die Entwicklung kommerzieller Produkte. Die eingereichten Gesuche werden nun von einem internationalen Evaluations­gremium beurteilt. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Biodiversity x Climate – Swiss community met IPBES and the IPCC

 
 

Climate change and biodiversity loss are deeply intertwined, and many challenges and opportunities to bring scientific findings into policy are shared. Yet both the scientific communities and the science–policy interfaces still often operate separately. What would it take to bring them closer together? In August 2026, over one hundered experts from Switzerland and around the world gathered in Bern. The aim: discuss where the two com­munities already collaborate, where important gaps remain, and how a stronger common agenda could help tackle both crises more effectively. More

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Naturgefahren in der Schweiz: Schutz in jedem Fall?

 
 

Angesichts der jüngsten grossen Naturereignisse in der Schweiz und der wachsenden Herausforderungen durch Urbanisierung, veränderte Nutzungsansprüche und den Klimawandel eröffnet das Gurtensymposium 2026 am 21. Oktober in Bern die Dis­kussion über das integrale Risikomanagement und dessen Grenzen. Behörden, Versicherungen, Wissenschaft und Fach­büros tauschen sich in Referaten, einer Schlussdebatte und beim Netzwerken aus. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Unlocking Natural History Collections – Rigi Workshop 2027

 
 

PhD students and postdocs: join us for a 3-day interdisciplinary workshop at the top of Mount Rigi! Discover how Natural History Collections can unlock new research opportunities across ecol­ogy, evolution and organismal biology. Meet leading experts, explore innovative approaches from museomics to cutting-edge imaging, and gain hands-on experience working with collec­tions. The Rigi workshop 2027 will take place from 24 to 26 January 2027 at Hotel Rigi Kulm. The application form is open unil 15 October! More

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Arten-ABC für Schulen

 
 

Arten zu kennen und zu benennen ist die Grundlage für das Wahr­nehmen und Dokumentieren unserer lebenden Umwelt. Arten­kenntnisse sind daher ein wichtiger Baustein in der Grund­bildung. Das Bildungsangebot «Arten-ABC» soll Kindern den Zugang zum Bestimmen einheimischer Pflanzen, Pilze und Tiere ermöglichen und die Faszination für die Artenvielfalt wecken. Lehrpersonen können Artenkisten selbständig im Unter­richt ein­setzen, um das Bestimmen spielerisch und kompetent zu vermitteln. Die ersten beiden Kisten sind nun im Verleih. Lehr­personen können die Kisten «Pilze & Flechten» und «Säugetiere» über die Mediothek der PH Bern ausleihen. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Begeistern Sie junge Menschen für Wissenschaft!

 
 

Die SCNAT-Datenbank «with SCIENTISTS» vernetzt Wissen­schaft­ler:innen mit Lehrpersonen und Schüler:innen. Einge­tragene Fachleute können etwa Maturaarbeiten begleiten, Labor­besuche und Exkursionen anbieten oder Vorträge an Schulen halten. Möchten Sie Ihre Begeisterung für Wissenschaft weitergeben? Dann melden Sie sich an! Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Biodiversity Beyond Borders

 
 

The next “SNP+ Research Symposium” will take place on 17-18 June 2027 in Zernez, Switzerland. The conference is organized by the Research Commission, the Swiss National Park, the UNESCO Biosfera Engiadina Val Müstair and the Regional Nature Park Biosfera Val Müstair, in collaboration with the Interreg project MAP-Rezia. Bringing together perspectives from the natural and social sciences, the symposium examines how biodiversity is researched, protected and perceived by society in the national park region and its cross-border habitats. Save The Date to join the insights and discussions! More

 
 
 
 
 
 
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Mehr als Honig – Städte brauchen eine Bienenstrategie

 
 

Das Imkern liegt in vielen Städten im Trend. Werden zu viele Honig­­bienen gehalten, begünstigt dies die Verbreitung von Krank­­heiten. Honigbienen konkurrieren zudem mit Wildbienen um Pollen und Nektar. Um Gesundheit und Koexistenz von beiden zu sichern, braucht es griffigere Regeln. Diese sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und von allen Be­tei­lig­­ten gemeinsam erarbeitet werden, schreiben Joan Casanelles-Abella und Marco Moretti Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in ihrer Carte blanche. Weiter

 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Das also ist der Erkenntnis Kern

 
 

Viele Errungenschaften, die heute ganz selbstverständlich zum Alltag gehören, haben als Projekte der Grundlagenforschung an­gefangen. Die neuste Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Horizonte zeigt die vielen Gesichter der Grundlagenforschung: von der Erforschung unserer Träume über die Genschere CRISPR/Cas bis zum Rastertunnelmikroskop. Gleichzeitig be­leuch­tet es, wie Forschung finanziert werden kann, warum nicht jede Erkenntnis ein Durchbruch sein muss und weshalb wissen­schaftliche Neugier und Geduld unverzichtbar sind – und Un­sicherheit zur Forschung gehört. Weiter