| | Akademie der Naturwissenschaften SchweizNewsletter Nr. 6 10.7.2026 | |
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| | Verteidigung oder Friedensförderung? | | | |
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Wie kann das Wissenschaftssystem den Balanceakt zwischen offener Forschung und Sicherheitsfragen meistern? In einer von geopolitischen Herausforderungen geprägten Welt ist dieses Thema von grosser Dringlichkeit. Und es gibt keine einfachen Antworten, wie eine Tagung der SCNAT zeigte. Offene Wissenschaft bleibe zentral für Qualitätssicherung und das Vertrauen der Öffentlichkeit. Wie aber verhindert man die missbräuchliche Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch die Tagung. Weiter
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| | | So wird die Tasse Kaffee nachhaltiger | | | |
| | Kaffee, Gold, Kupfer oder Nickel: Rohstoffe prägen unseren Alltag – und ein beträchtlicher Teil des globalen Rohstoffhandels läuft über die Schweiz. Was bedeutet das für Umwelt, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit? In der neuen Folge unseres Podcasts diskutieren wir mit Andrea Rauber Saxer vom Seco und Fritz Brugger von der ETH Zürich, wie Rohstoffhandel nachhaltiger werden kann, weshalb Labels allein nicht reichen und wo freiwillige Initiativen, Regulierung und internationale Zusammenarbeit ansetzen können. Weiter
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| | | Das Ozon-Problem ist noch nicht gelöst | | | |
| | Trotz besserer Luftqualität wird der Ozon-Grenzwert im Sommer am Boden regelmässig überschritten. Sonniges und trockenes Wetter, wie es wegen des Klimawandels in der Schweiz häufiger wird, verstärkt die Belastung. Und das Ozonloch in der Stratosphäre schliesst sich trotz des Verbots von Fluorchlorkohlenwasserstoffen Ende der 1980er Jahre nur langsam. Um die negativen Auswirkungen auf Gesundheit, Vegetation und Klima zu verringern, sind weiterhin Massnahmen und eine globale Überwachung nötig. Weiter
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| | | Hitze und Klimawandel: Was sagt die Wissenschaft?
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| | Europa war soeben von einer Hitzewelle betroffen. Solche werden mit dem Klimawandel häufiger. Das Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim) der SCNAT hat die wichtigsten Fakten zu Hitzewellen zusammengestellt und zeigt Anpassungsoptionen auf. Der Beitrag beinhaltet auch ein Interview mit Erich Fischer, der zu Klima- und Wetterextremen an der ETH Zürich forscht. Weiter
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| | | Naturhistorische Sammlungen in der Schweiz: Wie geht es weiter?
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| | Die Jahreskonferenz des Schweizer Netzwerks Naturhistorische Sammlungen (SwissCollNet) findet am 1. September 2026 in Bern statt. Die Initiative für eine bessere Erschliessung naturhistorischer Sammlungen in der Schweiz nähert sich ihrem Ende und zieht Bilanz, feiert Erfolge und richtet den Blick in die Zukunft. Jetzt anmelden! Weiter
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| | | Biodiversity x Climate: Swiss community meets IPBES and the IPCC | |
| | At this one-day event on 21 August 2026 in Bern, you will get insights into and discuss relevant topics on the nexus of biodiversity and climate change. Various representatives from the international science-policy interfaces IPBES and the IPCC will be present to share their experience of working in such an environment. The event seeks to connect the two communities, nationally as well as internationally, in order to foster cooperation and knowledge exchange. Register now! More
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| | | Wer hat die beste naturwissenschaftliche Ausstellung? | |
| | Der Prix Expo zeichnet jedes Jahr eine herausragende naturwissenschaftliche Ausstellung in der Schweiz aus und würdigt damit wissenschaftliche Exzellenz, museografische Qualität und die Fähigkeit, das Interesse der breiten Öffentlichkeit zu wecken. Der Preis ist mit 10'000 CHF dotiert. Neu mit verlängertem Bewerbungsfenster. Jetzt bewerben! Weiter
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| | | Navigating the New Commodity Trading Age
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| | Genf, Zug und Lugano sind weltweit führende Handelsplätze für Rohstoffe. Damit ist der globale Rohstoffhandel eine wichtige Säule der Schweizer Wirtschaft. Gleichzeitig beeinflussen die Praktiken und Regulierungen der Schweizer Rohstoffhändler wie sich dieser Handel entlang globaler Lieferketten auf ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen auswirkt. An einer Konferenz am 4. September 2026 in Bern diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft wissenschaftliche Erkenntnisse zu Rohstoffhandel und nachhaltiger Entwicklung und ordnen diese ein. Weiter
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| | | Neue Impulse für eine wirksame Früherkennung
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| | Um zukünftige Chancen und Risiken proaktiv anzugehen, ist es entscheidend, gesellschaftlich relevante Entwicklungen früh zu erkennen. Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Zukunftsforschung und der strategischen Früherkennung haben die SCNAT und das Bundesamt für Umwelt (Bafu) bei diesem Prozess beraten. Im Fokus standen der Einsatz künstlicher Intelligenz und der Umgang mit kognitiven Verzerrungen. Die Erkenntnisse fliessen nun in die weitere Arbeit des gemeinsamen Projekts zur Früherkennung von SCNAT und Bafu ein. Weiter
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| | | 2026 Quantum Voucher Model – Call for proposals
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| | The Swiss Quantum Initiative (SQI) is launching a second call for proposals to award vouchers. These vouchers can be used for the use of existing infrastructures, platforms and services in the field of quantum technology in Switzerland. The holder of a voucher and the host of the
infrastructure, platform or service to be used agree bilaterally on the type,
scope and time of use. The costs for this up to CHF 50,000 may be covered by
the SQI as part of this call. More | |
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| | | Andreas Masuhr neu im Technologieforums der OECD
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| | Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Andreas Masuhr von der SCNAT zum Vorsitzenden der Fokusgruppe «Quantentechnologien» des OECD Global Forum of Technology ernannt. Das Technologieforum bringt Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um den Dialog über neue Technologien und deren Regulierung zu fördern. Mehr
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| | | Space Research in Switzerland: COSPAR report 2024–2026
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| | The new report compiles projects that have been conducted in Swiss research institutes in the field of space research over the period 2024–2026. It was unveiled by the Swiss Committee on Space Research (CSR) of SCNAT ahead of the 46th COSPAR Scientific Assembly in Florence, Italy. The Committee on Space Research (COSPAR) was established in 1958 to promote open collaboration at the international level in the domain of space research. Switzerland is a member through the CSR. More
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| | | Neue Genomische Techniken erklärt
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| | In der EU werden Pflanzen, die mit neuen genomischen Techniken wie CRISPR/Cas gezüchtet wurden, künftig von der Gentechnik-Regulierung ausgenommen. Damit soll die Entwicklung neuer Nutzpflanzen mittels molekularbiologischer Verfahren deutlich erleichtert werden. Auch in der Schweiz wird derzeit über die zukünftige Regulierung dieser Techniken diskutiert. Das Forum Genforschung bietet auf dem Webportal «Neue Genomische Techniken erklärt» einen Überblick über den politischen Prozess und die neue EU-Regulierung. Weiter
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| | | Naturgefahren in der Schweiz: Schutz in jedem Fall?
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| | Angesichts der jüngsten grossen Naturereignisse in der Schweiz und der wachsenden Herausforderungen durch Urbanisierung, veränderte Nutzungsansprüche und den Klimawandel eröffnet das Gurtensymposium 2026 am 21. Oktober in Bern die Diskussion über das integrale Risikomanagement und dessen Grenzen. Behörden, Versicherungen, Wissenschaft und Fachbüros tauschen sich in Referaten, einer Schlussdebatte und beim Netzwerken aus. Weiter
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| | | Jetzt vormerken: Forum Klima Schweiz 2026
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| | Das dritte «Forum Klima Schweiz – Umgang mit dem Klimawandel» findet am 29. Oktober 2026 in Bern zu Entscheidungsgrundlagen für die Anpassung statt. Im Zentrum stehen die Erkenntnisse und Resulate des Programms NCCS-Impacts. Das nationale Programm des National Centre for Climate Services (NCCS) hat in den vergangenen drei Jahren praxisnahe Klimaienstleistungen entwickelt. Weiter
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| | | Regional geosciences – Key to Future Resource and Risk Management | |
| | The Department of Geosciences of the University of Fribourg and the Platform Geosciences of SCNAT invite you to the 24th Swiss Geoscience Meeting, taking place on 20–21 November 2026 in Fribourg. The programme will include a plenary session on “Regional geosciences – Key to Future Resource and Risk Management”, a GEODES workshop on "Race and Culture", and 34 scientific symposia covering the full breadth of geosciences, from the lithosphere to the anthroposphere. Contributions for oral presentations and posters are welcome. Abstract submission deadline: 28 August 2026. More
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| | | Biodiversity Beyond Borders | |
| | The next “SNP+ Research Symposium” will take place on 17-18 June 2027 in Zernez, Switzerland. The conference is organized by the Research Commission, the Swiss National Park, the UNESCO Biosfera Engiadina Val Müstair and the Regional Nature Park Biosfera Val Müstair, in collaboration with the Interreg project MAP-Rezia. Bringing together perspectives from the natural and social sciences, the symposium examines how biodiversity is researched, protected and perceived by society in the national park region and its cross-border habitats. Save The Date to join the insights and discussions! More | |
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| | | Wie beeinflusst der Klimawandel Konflikte und Kooperation? | |
| | Weltweit nehmen bewaffnete Konflikte zu. Welche Rolle spielt der Klimawandel bei diesen Konflikten? Und wie wirken sich Kriege und Gewalt auf den Klimawandel sowie auf die Fähigkeit von Gemeinschaften aus, mit den Auswirkungen des Klimawandels umzugehen? Wir sprachen mit Vally Koubi, Professorin an der Universität Bern und der ETH Zürich, deren Forschungsschwerpunkt auf den sozialen Folgen des Klimawandels liegt. Weiter
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| | | Jérémie Zoueu leitet neu das Centre Suisse de Recherches Scientifiques
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| | Mit einer feierlichen Übergabe hat das Centre Suisse de Recherches Scientifiques en Côte d’Ivoire (CSRS) Mitte Juni einen Führungswechsel vollzogen: Der renommierte Primatologe Inza Koné übergab die Leitung des Instituts an Jérémie Zoueu, einen international anerkannten Photonik-Forscher. Der neue Generaldirektor kündigte an, das CSRS als innovative, vernetzte und wirkungsorientierte Forschungsinstitution weiterzuentwickeln und den gesellschaftlichen Nutzen der Wissenschaft noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Die SCNAT hat das CSRS 1951 gegründet und ist heute im Verwaltungsrat. Weiter
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| | | Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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| | Seit Januar haben verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der SCNAT ihre Arbeit begonnen: Abileather Mengestabe als Sachbearbeiter Rechnungswesen, Silvan Poltera als Verantworticher Digitalisierung, Pia Fehle als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Netzwerk für transdisziplinäre Forschung (td-net), Paula Tröster als Mitarbeiterin visuelle Kommunikation und Erinc Karatay als Fachfrau Personalwesen. Erfahren Sie mehr dazu, was sie genau tun und wer sie sind. Weiter
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