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Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim)

ProClim Briefing Nr. 10
06.11.25

 
 
 
 
 
 

Dr. Reto Burkard, 
Mitglied des ProClim-Kuratoriums und Vizedirektor sowie Leiter Direktionsbereich Klima des Bundesamts für Umwelt BAFU

 
 
 

Guten Tag 

Die CO₂-Entnahme und -Speicherung gewinnt rasant an Bedeutung – doch sie darf keineswegs zum Ersatz für konsequente Emissionsreduktionen werden. Es braucht beides. Das Klima- und Innovationsgesetz legt diesen Grundsatz klar fest: erst vermeiden, dann entfernen.

Die aktuelle Ausgabe des ProClim Flash zeigt eindrücklich, wie komplex der Weg zu Netto-Null ist. Neue Methoden zur Verminderung der Emissionen oder zur Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre können nur dann Wirkung entfalten, wenn ein klarer gesetzlicher Rahmen Planungssicherheit schafft. Auch müssen die dafür notwendigen Technologien in der Gesellschaft breit akzeptiert werden.

Jede vermiedene Tonne CO₂ stärkt die Glaubwürdigkeit der Schweizer Klimapolitik und entlastet künftige Generationen. Der technische Fortschritt eröffnet Chancen - birgt jedoch auch Risiken, die es abzuwägen gilt. Die Folgen des Klimawandels spüren wir schon heute deutlich. Mehr Hitzetage, trockene Sommer, heftige Niederschläge und weniger Schnee in den Bergen, um nur einige zu nennen. Diese Klimarisiken erfordern vor allem eines: Wir müssen jetzt handeln.

 
 

ProClim-News

 
 
 
 
 
 

 © Climeworks

 
 

Der neue Flash 81 ist da: CO₂-Entnahme und -Speicherung – Aktueller Stand und Potenzial neuer Methoden

Wie kann CO₂ aus der Luft entfernt werden? Was ist der Unterschied zwischen Carbon Dioxide Removal CDR und Carbon Capture and Storage CCS? Welche Rollen spielen diese Technologien in der Schweizer Klimastrategie?

Die Verringerung von Treibhausgasemissionen ist unumgänglich. Doch eins ist klar: Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, braucht es Technologien für CO₂-Entnahme und Co. Der Flash 81 stellt den aktuellen Stand der Forschung und das Potenzial neuer Methoden dar. Zudem beleuchtet er rechtliche wie auch moralische Fragen, die mit der Entnahme und Speicherung von CO₂ zusammenhängen. Mehr

 
 

Schon über 1000 Unterzeichnende

Fachleute aus Wissenschaft, Journalismus, und Nichtregierungsorganisationen fordern einen Kurswechsel in der Kommunikation über Klimathemen. Anlässlich des vergangenen K3-Kongresses in Graz wurde der Aufruf zur Unterzeichnung gestartet. Neben 80 prominenten Erstunterzeichner:innen haben sich bislang bereits rund 1'000 Personen angeschlossen. 

Ab sofort ist die Charta auch in englischer und französischer Sprache verfügbar. Unterschreiben Sie die Charta hier.

Die Leitlinien sind richtungsweisend für Tätigkeiten der Klimakommunikation von ProClim sowie für die Vorbereitungen für den nächsten K3-Kongress. Geplant ist, dass dieser 2027 in Deutschland stattfinden soll. Mehr

 
 

ProClim FlashBack

 
 

Im zukünftigen schweizerischen Energie- und Rohstoffsystem spielt Biomasse eine wichtige Rolle. Sie kann als Energie- oder Kohlenstoffquelle aber auch zur CO2-Sequestrierung verwendet werden. Welche Anwendung am meisten Sinn ergibt, lesen Sie in diesem Flashbeitrag.  


 
 
 
 
 
 

Bild:  Marco Schibig

 
 

Klima-News

 
 

      Klimakalender

 
 
 
 
 
 

Klimazukunft Schweiz: neueste Erkenntnisse zum Klimawandel in der Schweiz

 
 

Hitzetage, trockene Sommer, heftige Niederschläge und weniger Schnee – der Klimawandel ist auch in der Schweiz deutlich spürbar. Doch wie stark beeinflusst der Klimawandel die Schweiz? Das Projekt Klima CH2025 liefert fundierte Antworten, wie sich das Klima in der Schweiz bisher verändert hat und welche weiteren klimatischen Veränderungen erwartet werden. Mehr

 
 
  
 
 

Essential research findings to support decision-making in a critical decade

 
 

Each year, '10 New Insights in Climate Science' invite leading scientists from around the world to review the most pressing findings in climate change-related research, summarized into 10 concise insights. More

 
 
  
 
 

Die Dynamik des arktischen Meereises

 
 

Das jährliche Meereisminimum in der Arktis ist im Jahr 2025 weniger klein ausgefallen als im Frühjahr prognostiziert. Verantwortlich dafür sind natürliche Schwankungen in der Dynamik des arktischen Meereises. Mehr

 
 
 
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07.11.2025

FiBL Kurs Paludikultur: Wirtschaften mit nassen und moorigen Böden

Veranstaltung, Frick ❯❯

 
 
 
 
 

07.11.2025

Akademie triff Praxis (A2P) 2025

Führung, Basel ❯❯

 
 
 
 
 

10.-14.11.2025

Energy Week @ ETH 2025

Veranstaltung, Zürich ❯❯

 
 
 
 
 

25.11.2025

Zu wenig oder zu viel Wasser: Was kommt auf die Schweiz zu?

Vortrag, Bern ❯❯

 
 
 
 
 

26.11.2025

Sustainability Science Forum 2025: Einen gerechten Wandel hin zur Netto-Null-Gesellschaft gestalten

Tagung, Bern ❯❯

 
 
 
 
 

26.11.025

6. Klimakonferenz: Die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt

Veranstaltung, St. Gallen ❯❯

 
 
 
 
 

27.11.2025

Forum Romand de l’Energie

Veranstaltung, Ecublens ❯❯

 
 
 
 
 

27. – 28.11.2025

Künstliche Intelligenz in der Umweltbeobachtung und Berichterstattung: Innovation und Verantwortung

Konferenz, Bern ❯❯

 
 
 
 
 

28. – 29.11.2025

Klimagipfel für Landwirtschaft und Esskultur

Veranstaltung, Landquart ❯❯

 
 
 
 
 

02.12.2025

Sustainable University Day

Tagung, Rapperswil-Jona ❯❯

 
 
 
 
 

03.12.2025

Creative Writing: Berge erzählen

Gespräch, Bern ❯❯

 
 
 
 
 

05.12.2025

Climate Justice: Scientific, Ethical, and Legal Dimensions

Konferenz, Bern ❯❯

 
 
 
 
 

09.12.2025

Wie kann der Bausektor klimaneutral werden? Wie muss künftig gebaut werden? Ist die Schweiz auf Kurs?

Veranstaltung, Bern ❯❯

 
 
 
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Calls

 
 

IPCC: Call for Experts to Review the First-Order Draft of the Special Report on Climate Change and Cities

 
 

The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) is looking for experts to participate in the review of the First-Order Draft (FOD) of the Special Report on Climate Change and Cities (SR Cities). The review period will run from 17 October to 12 December 2025. Interested experts can register now on the IPCC website. Registration closes on 30 November 2025. More 

 
 
 
 
 
 

Call for Abstracts: EGU26 Session on Global Environmental Change in Mountain Social-Ecological Systems

 
 

The MRI and the Institute for Interdisciplinary Mountain Research at the Austrian Academy of Sciences welcome inter- and transdisciplinary contributions that examine past, present, and future environmental change, their associated impacts for ecosystems and people in mountain environments, and measures taken to address these impacts. Submission deadline for this EGU26 session is 15 January 2026. More 

 
 
 
 
 
 

Call for Participants: 24th Swiss Climate Summer School 2026

 
 

The network of leading Swiss institutions in climate research and education invites early stage scientists to join high-profile climate researchers in a scenic Swiss alpine setting for keynote lectures, workshops, poster sessions, and personal interactions on the occasion of the 24th Swiss Climate Summer School 2026. More 

 
 
 
 
 
 
 
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Publikationen

 
 

Future Earth’s 2024–2025 Annual Report

 
 

2024–2025 was a year of momentum, connection, and bold action. As environmental and societal disruptions intensified, Future Earth deepened its efforts to bridge science, policy, and local action. Across disciplines and continents, the network advanced knowledge, built partnerships, and elevated diverse voices working toward a more just and sustainable future. More

 
 
 
 
 
 

Die Klimaleistungen von Wald und Holz in der Schweiz

 
 

Wald und Holz erbringen die als 3S bezeichneten Klimaleistungen. Sie umfassen die Sequestrierung von Kohlendioxid im Wald, die Speicherung von Kohlenstoff in Holzprodukten sowie die Substitution von emissionsintensiveren Produkten und fossilen Energieträgern durch Holz. Das KWHS-Projekt des BAFU zeigt auf, dass sich die 3S in der Schweiz nur stärken lassen, wenn künftig alle Waldleistungen sowie die Holzverwertung integral betrachtet werden. Zentral sind dabei ein naturnaher Waldbau, ein multifunktionales Waldökosystem sowie eine leistungsfähige Wald- und Holzwirtschaft. Mehr

 
 
 
 
 
 

Klimareport 2024

 
 

Während die Jahresmitteltemperatur 2024 in der Schweiz den dritten Rang belegte, war das letzte Jahr weltweit das wärmste seit Messbeginn. Der Klimareport von MeteoSchweiz stellt die klimatologischen Besonderheiten des Jahres 2024 zusammen und zeigt, wie sich das Klima in der Schweiz und weltweit seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen entwickelt hat. Mehr

 
 
 
 
 
 

Early Warnings for All in Focus: Hazard Monitoring and Forecasting

 
 

Launched by the UN Secretary-General, the Early Warnings for All (EW4All) initiative sets an ambitious goal: by 2027, every person on Earth will be protected by life-saving, multi-hazard early warning systems. This report presents how that vision is being turned into concrete progress under Pillar 2 of the Initiative, led by the World Meteorological Organization (WMO). Grounded in country-led priorities and powered by global partnerships, the report takes a deep dive into the systems that make early warnings possible – from observing networks and data exchange to forecasting, impact-based warnings, and governance. More

 
 
 
 
 
 

Energie- und Klimabericht 2024

 
 

In ihrem jährlichen Bericht weist die Initiative Vorbild Energie und Klima (VEK) die Fortschritte von Schweizer Anbietern öffentlich relevanter Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Klima aus. Im Berichtsjahr 2024 haben diese Akteure den Anteil erneuerbarer Energien an ihrem Gesamtenergieverbrauch von 65 auf 69% ausgebaut. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in der Schweiz. Mehr

 
 
 
 
 
 

Global Tipping Points Report 2025

 
 

Das grossflächige Absterben von Korallenriffen markiert laut einem neuen Bericht von 160 Forschenden den weltweit ersten Klimakipppunkt, der bereits erreicht wurde. Der Global Tipping Points Report 2025 benennt die wachsenden Risiken für zentrale Systeme der Erde, von Gletschern und Eisfeldern bis hin zu Meeresströmungen, Eisschilden und Regenwäldern. Die Universität Exeter veröffentlichte den Bericht unter Mitwirkung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und 85 weiterer Institutionen. More

 
 
 
 
 
 
 
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Fig. The MAgPIE-SEALS modelling framework, a broad range of socioeconomic and spatially-explicit biophysical information to simulate global land system dynamics in the 21st century. 

 
 
 
 

Forschungsimpuls des Monats

Conservation benefits from dietary change are commonly assessed without accounting for different conservation objectives. Most diet-related conservation benefits are already achieved by a partial shift to healthier diets. This is because, particularly in many countries in tropical Africa and Asia, adopting healthier diets would mainly involve substituting staple foods with more varied plant-based foods rather than replacing resource-intensive livestock products. Any progress towards healthier diets not only lowers greenhouse gas emissions but also reduces barriers to effective conservation, such as higher food prices and imports.

- P. von Jeetze, I. Weindl, J.A. Johnson et al.
Conservation outcomes of dietary transitions across different values of nature

 
 
   
 

Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) 
Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim)

 
 
 

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