| | Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim)Newsletter zu Klima und Energie Nr. 04 27.04.26 | |
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| | Filippo Lechthaler, Leiter ProClim | | | |
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| | | Guten Tag Dass wissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Ergebnisse stark von den Rahmenbedingungen ihrer Entstehung beeinflusst werden, wurde an der 26. Ausgabe des Swiss Global Change Day besonders deutlich. Ob bei Klimamodellen und Datengrundlagen, die auf international vernetzte Forschungsinfrastrukturen angewiesen sind, bei der Polarforschung in Sibirien, die infolge der russischen Invasion in die Ukraine erschwert ist, oder bei der Verbreitung von Mis- und Desinformation zu Klimathemen, die durch geopolitische Entwicklungen zusätzlich befeuert wird: Die aktuellen weltpolitischen Spannungen haben einen spürbaren Einfluss auf die nationale und internationale Klimaforschung. Wir nutzten die Schwarmintelligenz der versammelten Speakers, Nachwuchsforschenden und Teilnehmenden der Veranstaltung, um Handlungsoptionen zu diskutieren, wie diesen Tendenzen entgegengewirkt und die Herausforderungen der aktuellen geopolitischen Weltlage angegangen werden können. So erlaubte der 26. Swiss Global Change Day trotz vielen schweren Themen auch einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Dieser Blick nach vorn richtet sich unweigerlich auch auf die Schweiz: Wo stehen wir heute im Umgang mit dem Klimawandel -und welche Fragen stellen sich für die Zukunft? Eine Einordnung dazu bietet der kürzlich veröffentlichte Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz». Wir bleiben dran! | |
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| | © Marina Bräm, viz. bybraem | |
| | Neue Publikation: «Brennpunkt Klima Schweiz 2026» Der neueste Bericht der Akademien der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) bietet eine aktuelle Syntheseübersicht über die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel. Der Fokus liegt dabei auf dem spezifischen Wissen zur Schweiz. ✓ Die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel: ein Nachschlagewerk für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft ✓ Informationen zum Stand und der zukünftigen Entwicklung des Klimawandels, zu dessen Folgen und Risiken sowie zu den Massnahmen für Minderung und Anpassung und weiteren Handlungsoptionen ✓ Interaktiv aufbereitet und breit abgestützt unter Mitwirkung von rund 60 Forschenden Lesen Sie den Bericht hier: brennpunkt-klima.ch | | | |
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| | Meeting Report 26th Swiss Global Change Day
The 26th Swiss Global Change Day took place on 15 April. We learnt about high-resolution climate models, Arctic ecosystems and disinformation on climate issues, and received proposals for action regarding the future of climate science in a 1.5 degrees warmer world amid political obstruction. At the Science Talk, attendees discussed the state of disinformation and the resilience of Swiss institutions in strengthening research. Did you miss the event but would like to find out more about these topics? Or were you there and would like to read up on something specific from the presentations? Or simply get a few impressions of the day? Then read the meeting report here. P.S. Did you take part in the 26th Swiss Global Change Day? If so, we’d be grateful for your feedback: https://proclim.scnat.ch/en/id/4trMv | | | |
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| | Neue Folge des SCNAT-Podcast: «Unsere Landschaften im Klimawandel: Wie verändern sie sich und wie gestalten wir sie für morgen?»Der Klimawandel verändert die Landschaften der Schweiz – in den Bergen, auf dem Land und in unseren Siedlungen. Trockenstress setzt Wäldern zu, Naturgefahren häufen sich Wasser wird knapper, starke Niederschläge nehmen zu und Menschen in Städten leiden unter hohen Temperaturen. Welche Funktionen der Landschaften gehen dabei verloren? Was können wir dagegen tun? Diese Fragen werden in der neuen Folge des SCNAT-Podcasts «nachtisch» von Elena Siegrist von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und Enrico Celio vom Fachbüro Incolab diskutiert. Hören Sie hier hinein!
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Eine zentrale Herausforderung der Wissenschaftskommunikation ist, dass es im gesellschaftlichen und politischen Diskurs oft gar nicht primär um Fakten geht, sondern um Bewertungen und Werte, Emotionen und Interessen. Zudem ist auf der Ebene der kommunikativen Mittel und Formen ein neues Denken nötig: Visuelle und interaktive Kommunikationsformen ergänzen den reinen Text seit geraumer Zeit und ersetzen ihn teilweise ganz. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in diesem Flash-Artikel.
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| | Abkommen über Klimawandel, Handel und Nachhaltigkeit: Eröffnung Vernehmlassung
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| | Der Bundesrat hat am 1. April 2026 auf Begehren der vorberatenden Kommission des Ständerats die Vernehmlassung zum Abkommen über Klimawandel, Handel und Nachhaltigkeit (Agreement on Climate Change, Trade and Sustainability, ACCTS) eröffnet. Mit diesem Abkommen wird ein wichtiges Zeichen für die Verknüpfung von Handelspolitik und Klimaschutz gesetzt. Diese schafft einen verbindlichen Rahmen, der wirtschaftliche Chancen mit ökologischer Verantwortung verbindet und gezielt zur Erreichung globaler Umwelt- und Klimaziele beiträgt. Die Vernehmlassung dauert bis am 8. Juli 2026. Mehr lesen | | | |
| | © Gerd Altmann from Pixabay | |
| | Programm ITINERO: Erste Projekte erhalten Förderung
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| | Im Jahr 2025 konnten Unternehmen für Dekarbonisierungsprojekte erstmals Fördergelder im Rahmen des Klima- und Innovationsgesetzes beantragen. Ein Rückblick auf den Start und Blick auf den Stand zeigen: Erste Vorhaben werden bereits gefördert, weitere folgen in den kommenden Monaten. Mit dem Programm ITINERO fördert der Bund neuartige Technologien und Prozesse, die zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen in Unternehmen oder Branchen führen. Mehr lesen
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| | | 30.04.2026 Climate Career Evening 2026
Veranstaltung, Bern ❯❯ | |
| | 30.04.2026 Mini-Boot Camp: Schweizer Politik & die Rolle von Forschenden
Veranstaltung, Zürich ❯❯ | |
| | 04.05.2026 Climate Change, Human Rights and the Epistemic Duty of Care
Vortrag, Fribourg ❯❯ | |
| | 04.-09.05.2026 Climate Week Zurich
Veranstaltung, Zürich ❯❯ | |
| | 06.05.2026 Talking Climate: How to have impactful conversations on climate change - in theory and practice!
Workshop, Zürich ❯❯ | |
| | 08.05.2026 Akademie triff Praxis (A2P) 2026
Veranstaltung, St.Gallen ❯❯ | |
| | 08.05.2026 Herausforderungen & Mehrwerte von CO₂-Management-Tools. Einblicke aus der Praxis.
Veranstaltung, Zürich ❯❯ | |
| | 10.-11..05.2026 Das Festival der Energiewende in BaselMesse, Basel ❯❯
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| | 11.-13.05.2026 PAGES IMPACT workshop 2026Workshop, Zürich ❯❯
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| | 12.05.2026 Superzellen in Europa ‒ von Berggewittern zu Klimawandel
Vortrag, Bern ❯❯
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| | 18.-20.05.2026 Feminist Perspectives on Climate Research Workshop
Workshop, Bern ❯❯
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| | 28.-30.05.2026 ForumAlpinum 2026Konferenz, Aosta Valley ❯❯
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| | 01.06.2026 Gefährlich schön, schön gefährlich? Vom Umgang mit Risiko, Verantwortung und Wandel in den Bergen
Konferenz, Bern ❯❯
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| | Call: Ausschreibung des Förderinstruments SWEETER
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| | Das Bundesamt für Energie (BFE) startet zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) die erste Ausschreibung im Rahmen des Förderinstruments SWEETER. Das Thema ist «Energy- and resource-efficient industrial processes». Die Eingabefrist für die Pre-Proposals ist der 30. Juni 2026. Hier mehr erfahren
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| | Call: Stadt Bern schreibt den Nachhaltigkeitspreis 2026 aus
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| | Die Stadt Bern verleiht im September im Rahmen der Berner Nachhaltigkeitstage zum dritten Mal den Berner Nachhaltigkeitspreis. Der Preis honoriert Engagements, die einen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung leisten. Er richtet sich an Vereine, Gruppen, Unternehmen oder Organisationen, deren primäres Wirkungsgebiet sich über die Stadt Bern erstreckt. Die Eingabefrist ist der 15. Juni 2026. Hier mehr erfahren
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| | Call: Umweltforschungspreis der Universität Freiburg 2026
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| | Der Umweltpreis bezweckt die Förderung der disziplinären und interdisziplinären Forschung im Bereich Umweltwissenschaften und Nachhaltigkeit. Es werden Nachwuchsforscher und Nachwuchsforscherinnen ausgezeichnet, die mit ihren innovativen und hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten wesentlich zum besseren Verständnis von Umweltproblemen und deren Lösung beitragen. Die Einreichung ist bis am 30. Juni 2026 möglich. Hier mehr erfahren
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| | Kenngrössen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz 1990–2024
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| | Das Treibhausgasinventar ist die umfassende Emissionsstatistik nach den Vorgaben der UNO-Klimakonvention und bildet die Grundlage zur Überprüfung der Reduktionsziele der Schweiz auf nationaler und internationaler Ebene. Es zeigt im Detail die Treibhausgasemissionen der Schweiz nach dem Territorialprinzip und erlaubt eine Aufteilung nach Gasen, Sektoren und einzelnen Emissionsquellen. Ebenfalls ausgewiesen werden die Treibhausgasemissionen aus dem internationalen Flug- und Schiffsverkehr sowie die Treibhausgasbilanz der Landnutzung (Böden, Vegetation). Das Treibhausgasinventar wird jährlich aktualisiert. Hier mehr erfahren
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| | Global Energy Review 2026
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| | This edition of the Global Energy Review provides the first full assessment of trends across the entire energy sector in 2025, with data for all fuels and technologies, all regions and major countries, and energy-related carbon dioxide (CO2) emissions. The report covers estimates of energy demand by region and by source and fuel in 2025; developments in electricity demand and supply; deployment of selected energy technologies; and estimates of energy-related CO2 emissions. The report also assesses trends in energy intensity and analyses the impact of factors, such as weather effects, on energy demand and emissions. Read more here
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| | Klimawandel als Menschenrechtsfrage
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| | Steigende Temperaturen, zunehmende Extremwetterereignisse und der Anstieg des Meeresspiegels wirken sich unmittelbar auf die Menschenrechte aus – insbesondere auf das Recht auf Leben, Gesundheit, Nahrung, sauberes Wasser und Wohnen. Mit «Klimawandel als Menschenrechtsfrage» veröffentlicht die SMRI eine Analyse der menschenrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung. Denn Klimapolitik und -gesetzgebung sind nicht nur technische und wirtschaftliche Fragen, sondern auch integraler Bestandteil der Menschenrechts- und Grundrechtspolitik, wie der begleitende Policy Brief aufzeigt. Hier mehr erfahren
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| | Digitalisierung und Klimaschutz: Herausforderung oder Chance?
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| | Diese Studie untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf Wertschöpfung, Beschäftigung und CO₂-Emissionen. Mit einem makroökonomischen Modell werden unterschiedliche Modellrechnungen in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Staat, Haushalten, Industrie, Landwirtschaft und Rechenzentren durchgeführt. Es zeigt sich, dass digitale Technologien oft Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit und teilweise Beschäftigung steigern und Materialverbräuche senken können. Dennoch sinken die Emissionen meist nicht – vor allem wegen des wachsenden Energiebedarfs digitaler Infrastrukturen und Rebound-Effekten. Hier mehr erfahren | |
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| | State of Energy Policy 2026 | |
| | This report provides with a unique review of policy progress made in 2025 across all energy sectors and instruments, with a special focus on government spending, energy efficiency regulations, and the contribution of the energy sector to nationally determined contributions and long-term net zero pledges. This year’s report brings an extensive examination of energy security policies to the period 1973-2025, from oil and natural gas to clean energy technology supply chains and critical minerals. It also spotlights the policy momentum around energy access, most particularly in sub-Saharan Africa. Read more here
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| | Fig. Sectoral breakdown of gross GHG emissions in the reference scenario (Mt CO₂/yr). | | | |
| | Research impulse of the month
«The European Green Deal aims to make the EU climate-neutral by 2050 through a broad set of policies. While targets up to 2030 are largely in place, defining interim goals for 2040 is a key next step. Model-based analysis suggests that reducing emissions by around 86% by 2040 (compared to 1990) would align with a cost-efficient pathway to climate neutrality. Achieving this will require major changes in the energy system, including a strong expansion of wind and solar power, a higher share of electricity in final energy use, and increased deployment of carbon capture and storage (CCS).»
- Rodrigues R., et al. Read the full reasearch article here: 2040 greenhouse gas reduction targets and energy transitions in line with the EU Green Deal | |
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Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim) | |
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